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Wolfram J. Starczewski

"Mich interessiert, woher wir kommen und wohin wir wollen."

(...) Am Heidelberger Stadttheater hat Starczewski in seiner bislang überzeugendsten Regiearbeit alle Szenen nach innen gewendet. Er hat den ohnehin dichten Text des Fragments weiter verknappt, er hat die Besetzung verkleinert und die sinnfällig gruppierten Szenen eng aneinandergeknüpft. Spröde wirkende Miniaturendramen sind auf diese Weise entstanden und Starczewski nimmt sich in der anderthalbstündigen Aufführung Zeit, den Brüchen des Textes nachzuforschen, in langen Pausen, weiten Gängen, mit Unterbrechungen durch eine traurige, traumverlorene Musik, die den Abend schwermütig grundiert (...) Johannes Breckner, Darmstädter Echo 19.04.99

(...) Einen frappierenden Kontrast zu den sozialen und existentiellen Kämpfen auf der Bühne bildet die innere Balance dieser Inszenierung von Wolfram J. Starczewski, die das Geschehen sehr eindringlich, aber keineswegs aufdringlich vor Augen führte. In der ästhetischen Dimension der Inszenierung liegt eine Distanz zur sozialen Anklage, aber sie löst den „Woyzeck“ zugleich aus seinem unmittelbaren Zeitrahmen und lässt ihn ihm eine Aktualität auch für die Gegenwart aufscheinen. Ein gelungener und zu Recht stark beklatschter Theaterabend.(...) Heribert Voigt, Rhein-Neckar-Zeitung 19.04.99

(...) Die Inszenierung von Wolfram J. Starczewski betont den Kunstcharakter des Stückes, um es nicht bloß auf exotisches Mitgefühl zu beschränken. Und so überlegt, wie die ganze Inszenierung angelegt ist, nimmt Starczewski dem Schneiderschen Schluss die aufgeregte Pogromstimmung und lässt den Ausgang offen. Viel Beifall für Darsteller, Regisseur und Autor. Bernhard Häußermann, Hannoversche Allgemeiner Zeitung, 13.01.93

(...) Starczewski zeigt in seiner bis in feinste Nuancen behutsam ausgefeilten Inszenierung das in sich zersplitterte Zerrbild vom Fremden und von uns als Beckett-Kampf: sehnsuchtsvoll und hoffnungslos. Wir ahnen und wir sehen uns im Gegenüber wie im Spiegel – und fühlen uns nicht wohl dabei. Michael Laages, Hamburger Rundschau, 14.01.93