Create a Joomla website with Joomla Templates. These Joomla Themes are reviewed and tested for optimal performance. High Quality, Premium Joomla Templates for Your Site

Wolfram J. Starczewski

"Mich interessiert, woher wir kommen und wohin wir wollen."

(...) Die Inszenierung von Wolfram J. Starczewski betont den Kunstcharakter des Stückes, um es nicht bloß auf exotisches Mitgefühl zu beschränken. Und so überlegt, wie die ganze Inszenierung angelegt ist, nimmt Starczewski dem Schneiderschen Schluss die aufgeregte Pogromstimmung und lässt den Ausgang offen. Viel Beifall für Darsteller, Regisseur und Autor. Bernhard Häußermann, Hannoversche Allgemeiner Zeitung, 13.01.93

(...) Starczewski zeigt in seiner bis in feinste Nuancen behutsam ausgefeilten Inszenierung das in sich zersplitterte Zerrbild vom Fremden und von uns als Beckett-Kampf: sehnsuchtsvoll und hoffnungslos. Wir ahnen und wir sehen uns im Gegenüber wie im Spiegel – und fühlen uns nicht wohl dabei. Michael Laages, Hamburger Rundschau, 14.01.93

(...) Regisseur Wolfram J. Starczewski, der die Hamburger Uraufführung in einem schwarzen Kasten auf der Bühne des Thalia Theaters sehr überzeugend und konsequent inszeniert hat, nahm den Text glücklicherweise nicht wörtlich – führte ihn nicht realistisch abbildend, sondern als künstliche Konstellation vor. Zwei mal ein Meter misst Sads befliestes Wohnklo, und unter der Decke hängt ein Stuhl und ein Eimer voll roter Rosen. Darunter lässt Starczewski mit Peter Franke einen Elb- und keinen Ausländer die Rolle des Ausländers spielen: Ein deutscher Ausländer in Deutschland; ein Deutscher, der in seiner eigenen Fremde ausgesetzt wird, sich rettet in einen Monolog, die Perspektiven verdreht und so das anscheinend fest gefügte System von Beanspruchenden und Anspruchslosen, Besitzenden und Besitzlosen, das Verhältnis von „Denen zu Hause“ und „Denen in der Fremde“ relativiert. Matthias Pees, Neue Osnabrücker Zeitung,13.01.93